Walter (letzter Teil)

Emil Bernstein, 4.05.2008, 13:41 Uhr

Fortsetzung von dem hier.

Walter kratzt sich etwas Erde aus den Haaren. „Da staunen Sie, was? Und wissen Sie woher ich weiß, dass Ihre Schuhe eigentlich nicht weiß sind?“ Walter ahnt was. Nachdem Rolf ins Auto bretterte, schmierte sich Walter die Hundescheiße am Hosenbein ab und musste dringend pinkeln. Er ging vorbei am Auto auf den spießigen Rasen eines spießigen Reihenhauses mit einem oberspießigen Wintergarten. Aber was weiß Pisse denn schon über Spießer? weiter »

 

Ein Knochenjob.

Emil Bernstein, 2.05.2008, 21:46 Uhr

Immer dieser Stress am Morgen! Schnell die weiße Schminke runter, dann die Clownsmaske ab. Einfach ekelhaft! Dieser Schweiß unter dem Ding. Und dann überall nur rote Fussel! Jetzt noch schnell das schwarze Ledergeschirr zurück auf den Bügel und die Gummistiefel gleich darunter. Diesmal die grünen. Manche Leute sind echt schräg drauf! Sie muss sich jetzt ranhalten, ihr Tagesjob wartet nicht ewig. weiter »

 

Walter (Teil 4)

Emil Bernstein, 2.05.2008, 16:33 Uhr

Fortsetzung von dem hier.

„Wir also die Bürschchen vertrieben, und dann sind wir rüber zu Stulle. Eigentlich ja Oskar Stullkind. Is son Frittenbudenfritze, der macht klasse Bouletten. Musste mal probieren.“ „Ich mag keine Bouletten.“ „Macht nüscht, der hat auch Bratwurst. Jedenfalls wir zu Stulle, aber der hatte schon zu. weiter »

 

Aus der Serie: Faszinierende Frauen des Industriezeitalters: 100 Jahre Gisette Paulinger. Versuch einer Biographie.

Rupert Gandorff, 2.05.2008, 2:46 Uhr

Eine der faszinierendsten und schillerndsten Frauen des vergangenen Jahrhunderts ist sicherlich Paulette Gisette Paulinger. Diese mutige Frau, die in einer Zeit, als das noch ein Risiko war, neue Wege in der Womens Liberation beschritt, ist in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Anläßlich ihres Jubiläums wird im folgenden Abriß versucht, die Höhepunkte ihres Lebens zu beleuchten.

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Wenn man einen Moment nicht aufpaßt.

Rupert Gandorff, 29.04.2008, 13:35 Uhr

Ich war ziemlich runter damals. Damals, als ich ihn traf. Ständig umklammerte meine bebende Rechte das Fläschchen mit dem Riechsalz, die Linke tupfte unablässig mit einem großen karierten Taschentuch die Stirn trocken und erstaunlicherweise kratzte eine dritte Hand meinem Hinterkopf blutig.

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Manü und Silvie.

Rupert Gandorff, 20.04.2008, 18:06 Uhr

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Speed Dating.

Rupert Gandorff, 20.04.2008, 16:16 Uhr

Dann kommt der Kaffee. Und sie so: „Na ick hab nie ’n Schlüppa unta“, und ich verschlucke mich und ich denke mir was soll das jetzt, will sie mir damit etwa, ist das jetzt… weiter »

 

Grand Hotel

Rupert Gandorff, 20.04.2008, 0:39 Uhr

Die Schultern steif, das Becken schmerzt, der Kopf ein zwitschernd Schwalbennest. Bruno schleicht durch die Schliemannstraße, die Sonnenbrille auf dem Schädel. Alles viel zu hell, all zu grell, nicht seine Zeit. Was die Leute so an der Sonne finden! Er will nur nach Hause. Souterrain, Hinterhof, Dunkelheit, Bier, Schlaf. weiter »

 

Einer lacht.

Rupert Gandorff, 8.04.2008, 18:37 Uhr

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Walter (Teil 3)

Emil Bernstein, 7.04.2008, 19:54 Uhr

Fortsetzung von dem hier.

„Raketen-Rolf? Was ist das denn fürn Name?“ Walter macht es sich bequem und zerrt am Sattel rum. Er antwortet nicht. Warum auch? Raketen-Rolf ist eben Raketen-Rolf. So einfach ist das. Wenn er ihn nicht kennt, Pech gehabt, wird er eh’ noch früh genug erfahren. Außerdem weiß kein Mensch, wieso der so heißt. Ist halt son abgehobener Flitzpiepe, kennt man doch. weiter »